Kraftorte Teil III
Feminine Sakralkultur der German*innen

Wochenendseminar mit Exkursion
Beginn: , 26. 2019 11:00
Ende: , 27. 2019 15:00

Wie finde ich Kraftorte? - Besuch einer "Wildweiberhöhle"

 

Ablauf

Das Seminar hat ein offenes Format. Es gibt einen theoretischen und praktischen Teil.
Wir werden Kraftorte ausfindig machen und sie dann auch aufsuchen.

Woran wir Kraftorte erkennen können, wie wir ihnen begegnen und wie sie uns begegnen - das werden wir uns gemeinsam erarbeiten.

 

Ablauf im Überblick

Samstag: 11 bis ca. 20 Uhr (inkl. Pausen), gemeinsamer Abendgestaltung, sofern gewünscht

Sonntag: 10 bis 15 Uhr

 

Dozentinnen (Informationen zu Dozentinnen siehe Leiste rechts):

Daniela Parr; Filmerin, Autorin (Godeweg)
Birgit Weidmann, Künstlerin, Autorin (Die verlorene Göttin)


Seminarort
Neuwagenmühle, 56370 Kördorf

Unterbringung
Bitte privat organisieren. Wir helfen gerne.

Verpflegung
Selbstverpflegung oder Teilnahme am Catering,
Es kann an einem Catering aus der Dorfgaststätte teilgenommen werden. Dafür ist eine Anmeldung bis spätestens 14 Tage vor dem Seminartermin erforderlich mit Überweisung der Kursgebühr.

Kinderbetreuung
Es kann eine kostenlose pädagogische Begleitung der Kinder übernommen werden, sofern eine verbindliche Anmeldung inkl. Bezahlung der Kursgebühr bis spätestens 14 Tage vor dem Seminartermin erfolgt ist (gef. v. Land RLP).

Anfahrt und Parken
Es kann mit dem Auto ins Tal gefahren werden. Sofern nicht direkt auf der Neuwagenmühle geparkt werden kann, sind Parkmöglichkeiten ausgeschildert.

Kursgebühr
Selbsteinschätzung: 45 €/ 65 € / 85 € zzgl. Catering (2x Mittagessen, 1 x Abendessen = ca. 50 €); zzgl. Übernachtung (gef. v. Land RLP)

Mitbringen und Voraussetzung

Da wir sehr viel draußen sein werden, bitte entsprechende wetterfeste Kleidung und gutes Schuhwerk mitbringen!

Regenkleidung, Wasserflasche und kleinen Rucksack für unterwegs, ggf. Fotoapparat und Schreibzeuf zur Dokumentation der Kraftplätze.

Die Teilnehmer*innen sollten in der Lage sein an einer 5-km langen Wanderung teilzunehmen. Bei fehlender Kondition ist es möglich am Weg auf die Gruppe zu warten oder alleine zurück zu gehen.

Bitte  Laptop oder anderes internetfähiges Gerät mitbringen (WLan wird zur Verfügung gestellt, kein Handyempfang!)

Hunde können nur nach vorheriger Absprache mit auf die Wanderung genommen werden.
Während der theoretischen Seminarteile im Haus können keine Hunde mitgebracht werden.


Fotos

oben und rechts: Daniela Parr

unten - von oben nach unten gereiht:

  1. Figurinen aus rumänischer Cucuteni-Kultur, Bandkeramik, ca. 5000 v. Chr. (ancientarchives.wordpress.com)
  2. Sonnenwendfest: Birgit, Marlene, Jessica (Neuwagenmühle)
  3. 09 Foto unten: Blick ins Jammertal (Neuwagenmühle)109 Foto unten: Baum und Sonne (Neuwagenmühle)
  4. Hilgertgraben, verläuft von Kördorf ins Jammertal (Neuwagenmühle)
  5. Steinskulptur im Dörsbach (Neuwagenmühle)
  6. Bigit Weidmann (Neuwagenmühle)

Gleichstellung von Frau und Mann

Die Stellung der Frauen in unserer germanischen Vorkultur

Frauen in unserer germanischen Vorkultur waren hoch angesehene Seherinnen.
In der Edda wird eine Seherin Heid genannt.
Demnach bezeichnet der von den deutschen Christen eingeführte Begriff "Heidentum" eine altgermanische Seherinnen-Kultur.

Jede Sakralkultur spiegelt die soziale Kultur einer Menschengemeinschaft - und umgekehrt.
Die Große Göttin war für unsere Vorfahren sehr wichtig. Überall trat sie in einer Dreiergruppe auf. Im Rheinland gab es die drei Matronen, in Deutschland und Österreich die drei Beten.

Aus Sicht der Heid/innen verkörperte die Göttin Erde und Natur: Mutter Erde, Mutter Natur.
Wurde die Natur zerstört, kam das der Schändung ihrer Gottesmutter gleich.

Heidnische Feste, Myterienspiele und Kultdramen wurden christianisiert und verfremdet:
Fronleichnam war ursprünglich ein Fest der schwangeren Muttergöttin. Ihr Baby wird sie zu Weihnachten gebären.
Zur Sommersonnenwende wurde die Mutter-Göttin ebenfalls gefeiert. Ihre Fruchtbarkeit ist bereits sichtbar.
An Mariä Himmelfahrt (15. August) wurde die Getreidegöttin verehrt. Das Getreide wurde geschnitten, Ein im Norden wie im Süden bekanntes Kultdrama um den Tod des Sohn-Geliebten der Großen Göttin wurde aufgeführt.
Ähnliche Feiern gab es zur Herbst-Tag-und-Nachtgleiche.
Das Winterfest war ein Weihe-Fest, an dem sich alle drei Aspekte der Großen Göttin begegneten.

 

Exkursion

KRAFTORTE AUFSUCHEN

Wir werden ausgewählte Orte aufsuchen, die einst einer Göttin geweiht waren.
Dort legen wir eine kreative Pause ein, um dem Ort zu begegnen durch

In den Vorträgen werden wir folgenden Fragestellungen begegnen:

KRAFTORTE AUFSPÜREN

Es heißt, an Kraftorten ist der Fluss zwischen Erde und Kosmos besonders stark.
Wir sprechen von Geomantie, Leylinien, Magnetwellen u.ä..
Unsere Vorfahren sprachen von Feen, Nymphen, Nixen, Elfen, Elben, Engeln, Gnomen, Riesen und Zwergen, die dort lebten.

Fantasieren ist erlaubt.

Meditation heißt, sich auf eine Stimmung einlassen, die eigenen Gefühle zulassen und ihnen nachspüren.
Meditation ist eine Form des Reisens.
Die Formen der Meditation sind vielfältig: Yogasitz, Joggen, Beten, Träumen, Atmen.
Auch Kunst ist eine Form der Meditation – eine Form des Gebetes, würden die Alten sagen.

Wir lassen uns auf die Stimmung ein, lassen die eigenen Gefühle zu und spüren ihnen nach.
Mit den vor Ort gefundenen Naturmaterialien setzen wir das Erfahrene kreativ um (Skulptur).
Unser "Werk" überlassen wir dem Ort, an dem es entstanden ist.
 

KRAFTORTEN BEGEGNEN

Orte der Großen Göttin vom Einrich bis zur Lahn gibt es mehr, als wir denken, z.B.:

Warum machte der Limes einen Bogen um den Einrich?
 

Anliegen und Ziele:

Es geht darum eine Abgrenzung zu schaffen zu dem, was landläufig unter Spiritualität und Esoterik verstanden wird. Diese Abgrenzung beinhaltet, dass Fragen gestellt und keine Glaubensbekenntnisse gefordert werden.

Kreativität und Einfühlung soll geweckt werden. Wissen um die Rollen von Frau, Mann Göttin und Gott in unseren indigenen Vorkulturen kann uns helfen, unseren heutigen Umgang mit Natur, Erde und Mensch zu überprüfen. Eine emotionale Energiewende ist genauso so wichtig wie eine materielle.

Es geht darum, Bewusstsein für die Gleichwertigkeit der Pole in uns und um uns herum zu schärfen. Das können wir von den Alten lernen. Sie hatten dafür ein Ritual. Das hieß: Hieros gamos, „Heilige Hochzeit“. Darin ging es nicht um die sexuelle Paarung, sondern in erster Linie um die Verschmelzung der Pole, damit Ganzheit entsteht – und natürlich auch Leben.

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... der Weg zu uns

56370 Kördorf, Neuwagenmühle

 

... Kontakt

Tel. 06486/6686 (wenn keiner dran geht, bitte auf Anrufbeantworter sprechen) oder info(at)neuwagenmuehle.de oder diesen Link nehmen
Künstlergemeinschaft Neuwagenmühle e.V., 56370 Kördorf, Neuwagenmühle 1

 

... weitere Veranstaltungen

Weitere Veranstaltungen in unserem Veranstaltungskalender.

Kunst- und Musikveranstaltungen sind unter www.neuwagenmuehle.de zu finden.

 

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